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Erschöpfte Frau schläft aufgrund von Schlafmangel mit Kopf auf Schreibtisch
Schlafstörungen

Schlafmangel: Die Folgen von zu wenig Schlaf

Lesezeit ca. 2 Min

Na, mal wieder zu wenig geschlafen? Wie wichtig Schlaf für uns ist, merken wir oft erst, wenn wir zu wenig davon bekommen haben. Müdigkeit, schwere Augenlider und häufiges Gähnen zählen dann zu den harmloseren Folgen von Schlafmangel. Kommt die Nachtruhe häufiger zu kurz, kann sich das auf unsere psychische und körperliche Gesundheit auswirken.

Während wir schlafen, arbeitet unser Körper auf Hochtouren – und nachts gibt es für ihn besonders viel zu tun: Regenerationsprozesse, die Regulierung von Hormonen, Stoffwechsel und Vitalfunktion, das Bekämpfen von Krankheitserregern, und, und, und. Die To-Do-Liste ist lang, sodass es kaum verwunderlich ist, dass diese wichtigen Aufgaben eben ihre Zeit brauchen. So liegt die optimale Schlafdauer für Erwachsene bei sieben bis neun Stunden pro Nacht. Doch nicht jeder erreicht diese Zahl – und das kann viele Gründe haben: Stress, Schichtarbeit, hormonelle Einflüsse, aber auch der eigene Lebensstil oder körperliche und psychische Erkrankungen können zu Schlafstörungen bzw. Schlafmangel führen.

Schlafmangel – nicht zu unterschätzen

Sich im Bett hin und her wälzen, ständig auf die Uhr schauen und einfach nicht (wieder) einschlafen können – diese Nächte kennen wir alle. Wenn die Schlaflosigkeit uns davon abhält, unser Schlafpensum zu erreichen, wissen wir meistens schon, was uns am nächsten Tag blüht: Neben häufigem Gähnen sind wir müde, haben Probleme uns zu konzentrieren und wollen am liebsten nur noch zurück ins Bett. Auch Stimmungsschwankungen und eine erhöhte Reizbarkeit sind – zum Leidwesen unserer Mitmenschen – nach einer schlaflosen Nacht keine Seltenheit. 

Ob aus situationsbedingter Nervosität oder Müdigkeit wegen der Zeitumstellung – solch ein temporärer Schlafmangel kommt bei jedem mal vor. Wenn sich solche Nächte allerdings häufen und Sie über einen längeren Zeitraum von Schlafmangel betroffen sind, kann dieser chronisch werden. Die Folge: Wer zu wenig schläft, hat ein erhöhtes Risiko für Krankheiten – sowohl körperliche als auch psychische. So kann sich häufige Schlaflosigkeit auf unsere Gesundheit auswirken:

  • Herz-Kreislauf-System: Bluthochdruck, Herzschwäche oder Herzinfarkt – Schlafmangel erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Im Schlaf fährt unser Herz-Kreislauf-System runter: Unser Herz schlägt etwas langsamer und der Blutdruck sinkt. Wachen wir nachts auf, fängt unser Herz wieder an schneller zu schlagen und auch der Blutdruck geht wieder hoch. Dadurch fehlt unserem Herzen sozusagen die nächtliche „Erholung“. Wissenschaftler vermuten, dass dies auch mit der Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol und Adrenalin zusammenhängt. Diese sind als Taktgeber unseres Schlaf-Wach-Rhythmus dafür verantwortlich, dass wir wach und aktiv sind und entsprechend auch dafür, dass unsere Körperfunktionen während des Aufwachsens langsam wieder hochfahren. In der Nacht kann das allerdings einiges durcheinanderbringen.

     

  • Immunsystem: Ein geschwächtes Immunsystem ist eine weitere Folge von zu wenig Schlaf. Forscher fanden heraus, dass sich bereits ein geringfügiger Schlafmangel negativ auf unsere Immunabwehr auswirken kann. Wer nachts nur sechs Stunden oder weniger schläft, ist etwa viermal anfälliger für Erkältungen als Menschen, die länger schlafen. Einer der Gründe dafür ist, dass durch den fehlenden Schlaf auch unsere Abwehrkräfte nicht mehr so effektiv arbeiten können – für Krankheitserreger ist es dann einfacher in den Körper einzudringen.

     

  • Stoffwechsel: Während der Nachtruhe ist insbesondere unser Stoffwechsel fleißig – fällt diese allerdings zu kurz aus, werden auch die Stoffwechselprozesse gestört. So können z.B. unsere Zellen durch zu wenig Schlaf schlechter auf Insulin reagieren, was dazu führt, dass mehr davon produziert werden muss. Dieses Hormon hat die Aufgabe unseren Blutzucker zu regulieren und wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet. Sind unsere Zellen jedoch insulinresistent muss diese immer mehr davon produzieren, doch irgendwann ist auch die Bauchspeicheldrüse erschöpft und ein Diabetes Typ-2 kann entstehen. Auch zu Übergewicht und Adipositas kann es infolge von Schlafmangel kommen, was unter anderem mit den Hormonen zu tun hat, die unseren Hunger regulieren. Normalerweise wird während wir schlafen das „Sättigungshormon“ Leptin ausgeschüttet, was in der Nacht das Hungergefühl hemmt. Sind wir allerdings wach, wird vermehrt das „Hungerhormon“ Ghrelin produziert – der Weg zum Kühlschrank ist dann besonders verlockend.

     

  • Bewegungsapparat: Schlafmangel führt dazu, dass unser Bewegungsapparat schlechter regenerieren kann. In der Tiefschlafphase wird nämlich das Wachstumshormon Somatotropin ausgeschüttet. Dessen Aufgabe ist es unter anderem, das Wachstum von Knochen und Muskeln zu stimulieren und geschädigte Zellen zu reparieren. Bekommen wir zu wenig Schlaf, nimmt die Ausschüttung dieses wichtigen Hormons ab.

     

  • Gehirn und Psyche: Die Auswirkungen von Schlaflosigkeit auf unser Gehirn bemerken wir schon nach nur einer Nacht: Unsere Aufmerksamkeit und unser Gedächtnis lassen nach und wir haben Konzentrationsschwierigkeiten. Je mehr schlaflose Nächte sich summieren, desto mehr nimmt auch unsere kognitive Leistungsfähigkeit ab. Durch Schlafmangel kommen nämlich die wichtigen nächtlichen „Aufräum- und Sortierarbeiten“ in unserem Gehirn zu kurz. Auch mit unserer Psyche ist die Nachtruhe eng verknüpft. So besteht zwischen chronischem Schlafmangel und psychischen Krankheiten, wie Depressionen, eine Art wechselseitige Beziehung: Zu wenig Schlaf kann sowohl eine Folge als auch ein Auslöser für eine depressive Verstimmung bzw. eine Depression sein.  

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