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Frau beim Schlafen im Bett
Schlafstörungen

Eine Reise durch Ihre Nacht: Die 4 Schlafphasen

Das vertraute Gefühl, wenn die Nacht hereinbricht und Sie sich langsam in die Arme des Schlafs sinken lassen, kennen Sie. Was danach passiert ist jedoch für viele ein Geheimnis. Unsere Nächte sind alles andere als ruhig: Während Sie friedlich schlafen, geht Ihr Körper auf eine ganz besondere Reise.

Sie schließen die Augen und geben sich langsam dem Land der Träume hin – und morgens wachen Sie erholt wieder auf. Aber was geht in der Zeit dazwischen vor sich? Schlafen wäre wohl die einfachste Antwort. Wenn man unsere Nachtruhe jedoch genauer unter die Lupe nimmt, fällt auf: Schlafen ist nicht gleich schlafen. Unsere Nacht besteht nämlich aus einer festen Abfolge von Schlafzyklen, die rund 90-110 Minuten dauern und sich im Schnitt vier- bis fünfmal wiederholen. Jeder dieser Zyklen besteht aus vier Schlafphasen, in denen jeweils wichtige Prozesse für unsere körperliche und psychische Regeneration ablaufen. Um herauszufinden, was im Detail in den einzelnen Stadien passiert, begleiten wir Ihren Körper, während Sie schlafen, auf seiner nächtlichen Reise.

Infografik Schlafzyklen und Schlafphasen

Station Nr. 1: Die Einschlafphase

Schlafenszeit! Sie machen es sich im Bett gemütlich und fast unbemerkt geht Ihre Müdigkeit in Schlaf über – und Übergang trifft es ganz gut, denn: In dieser Phase sind Sie zwar nicht mehr wirklich wach, aber von Schlaf kann man auch noch nicht sprechen. Vielmehr bereitet sich Ihr Körper auf die nächsten Schlafstadien vor: Sie kommen zur Ruhe, Puls und Atmung werden langsamer und regelmäßiger – auch Ihre Muskeln entspannen sich. Vielleicht zuckt sogar Ihr Bein oder Ihr Arm, was in dieser Phase keine Seltenheit ist, da Gehirn und Muskulatur nicht im gleichen Tempo „herunterfahren“.

Die Dauer der Einschlafphase ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich: Während manche innerhalb von fünf Minuten im Land der Träume sind, brauchen andere 20-30 Minuten. Wenn Ihnen abends das Einschlafen besonders schwerfällt, könnten möglicherweise auch Einschlafprobleme dahinterstecken.

Station Nr. 2: Die Leichtschlafphase

Ihr Gehirn ist völlig entspannt und Ihr Bewusstsein nicht mehr aktiv – Sie sind eingeschlafen: Willkommen in der Leichtschlafphase. Jetzt beginnt das „eigentliche“ Schlafen und dennoch können Sie äußere Reize wie Lärm oder Licht schnell wieder wecken. Ist das nicht der Fall, nimmt dieses Stadium den größten Anteil Ihrer Gesamtschlafzeit ein. Puls und Atmung werden dann immer gleichmäßiger, Ihre Körpertemperatur sinkt und auch Ihre Muskulatur entspannt sich weiter. Nach 20-30 Minuten ist Ihr Körper dann bereit für die nächste Station.

Station Nr. 3: Die Tiefschlafphase

Jetzt schlafen Sie wirklich tief und fest – äußere Reize können Sie in dieser Phase nicht mehr so schnell aufwecken. Und das ist auch gut so, denn der Tiefschlaf ist besonders wichtig für Ihre Regeneration. Ihre Muskulatur wird immer entspannter, Herzschlag und Atmung verlangsamen sich weiter und Ihr Blutdruck sinkt. Ihr Immunsystem hingegen ist jetzt besonders aktiv. Gleichzeitig werden Wachstumshormone ausgeschüttet, um in den Zellen wichtige „Reparaturarbeiten“ vorzunehmen.

Wie hoch der Anteil des Tiefschlafs an der Gesamtschlafzeit ist, hängt vor allem vom Alter ab: In jungen Jahren verbringen wir mehr Zeit in dieser Phase. Die genaue Dauer dieses Schlafstadiums verändert sich auch über die Nacht hinweg – anfangs kann es bis zu einer Stunde dauern, später wird der Tiefschlaf dann immer kürzer.

Station Nr. 4: Die REM- bzw. Traumschlaf-Phase

Nun tauchen Sie langsam wieder in ein leichteres Stadium auf: die REM-Phase hat begonnen. Entsprechend nimmt auch Ihre Atemfrequenz wieder zu, Blutdruck und Puls steigen. Charakteristisch für diese Schlafphase sind besonders die schnellen Augenbewegungen unter den geschlossenen Lidern (Rapid Eye Movement). Sie sind wortwörtlich im Land der Träume angekommen, denn: Ihr Gehirn ist jetzt hochaktiv, um die Eindrücke Ihres Tages zu verarbeiten – und das geschieht vor allem durch lebhaftes und intensives Träumen. Man könnte fast sagen, dass Ihr Gehirn dieses Stadium nutzt, um „Dateien“ auszusortieren und zu ordnen. Währenddessen ist die Aktivität Ihrer Muskeln fast vollständig heruntergesetzt – zu Ihrem Vorteil und dem Ihres eventuellen „Bettnachbarn“: So setzen Sie geträumte Bewegung nicht in die Realität um und schlafen auch bei den aktivsten Träumen ruhig und friedlich weiter.

Tatsächlich verbringen Sie in Ihrem ersten Schlafzyklus nur rund 10 Minuten in der REM-Phase, danach steigt der Anteil etwas an. Nach diesem Stadium beginnt entweder ein neuer Zyklus oder Ihre Reise endet – durch sanftes Sonnenlicht und fröhlichem Vogelzwitschern oder dem Klingeln Ihres Weckers.

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