Neurexan Logo
Mann liegt im Bett und kann nicht schlafen.
Schlafstörungen

Cortisol erhöht? Was das Stresshormon bewirkt und mit unserem Schlaf zu tun hat

Unzählige Aufgaben, Termine und eine Menge Verantwortung – Stress gehört für viele Menschen zum täglichen Brot. Das kann sich auf unsere Nachtruhe auswirken: Was es mit dem Hormon Cortisol auf sich hat, was es bewirkt und welche Folgen ein erhöhter Wert hat.

Das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt und die Muskeln werden rasch mit Energie versorgt – sind wir in einer stressigen Situation, setzt der Körper das Hormon Cortisol frei. Es wird auch als Kampf- oder Flucht-Hormon bezeichnet. Was Cortisol bewirkt? Zusammen mit Adrenalin macht es uns quasi einsatzbereit: Es versetzt unseren Körper in einen Zustand, der uns dazu befähigt, uns vor Gefahren zu schützen – es gibt uns die nötige Energie, um uns zu verteidigen. Ist jedoch der Cortisolspiegel dauerhaft und insbesondere am Nachmittag und Abend zu hoch, kann das unseren Schlaf beeinträchtigen. 

Ein erhöhter Cortisolwert – die richtige Balance ist entscheidend

Ohne Cortisol funktioniert unser gesamter Schlaf-Wach-Rhythmus nicht – das Stresshormon spielt als Taktgeber eine entscheidende Rolle: Am Morgen ist es unser „Aufweck-Hormon“, das den Körper zur Aufwachzeit in einen positiven Stress versetzt, damit Regenerationshormone, wie Melatonin heruntergefahren werden.

Gut zu wissen: Cortisolspiegel im Tagesverlauf

Der Cortisolspiegel im Körper variiert im Tagesverlauf. Nach einem Tiefpunkt in der Nacht produziert die Nebennierenrinde ab der zweiten Nachthälfte das Hormon in der Regel wieder verstärkt – zwischen sieben und acht Uhr am Morgen erreicht unser Cortisolspiegel den Höchststand.  Wie eine Welle, die uns aus dem Schlaf reißt, verleiht uns das Cortisol nach dem Aufstehen die nötige Kraft, um frisch und voller Energie in den Tag zu starten. Den ganzen Tag über ist das Hormon unser treuer Begleiter – sinnvollerweise aber mit absteigender Tendenz: Gegen Abend sollte der Cortisolspiegel dann so weit abgesunken sein, dass wir in einen erholsamen Schlaf gleiten können.

Grafik mit Kurve zum Cortisolspiegel im Tagesverlauf

Licht aus und ab ins Bett: Damit wir abends abschalten und zur Ruhe kommen können, schüttet unser Körper bei Anbruch der Dunkelheit Melatonin aus, während unsere Cortisol-Produktion am Nachmittag und frühen Abend normalerweise deutlich sinkt. Der Weg ins Schlummerland klappt aber leider nicht immer so einfach – anstatt zu schlafen, liegt man wach im Bett, wälzt sich hin und her und wartet vergeblich auf den Moment des Einschlafens. Ein möglicher Grund dafür: Zu hohe Cortisolwerte im Körper. Gerade wenn es sich um anhaltende Ein- und Durchschlafprobleme handelt, sind Stress und Anspannung eine häufige Ursache. Cortisol – der natürliche Gegenspieler von Melatonin – hält uns nämlich wach und aktiv. Aber nicht nur das: Ist der Cortisolspiegel erhöht, wird die Melatonin-Ausschüttung behindert.

Hoher Cortisolspiegel: Symptome im Blick behalten

Ist der Cortisolspiegel jedoch dauerhaft erhöht und sinkt vor allem am Nachmittag und Abend lange nicht oder nur wenig, kann das neben Schlafstörungen noch zu weiteren Symptomen führen:

  • Konzentrationsprobleme

  • Magen-Darm-Beschwerden

  • Infektanfälligkeit

  • Steigender Blutzuckerspiegel

  • Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit

  • Zyklusstörungen und Libidoverlust

  • Hautunreinheiten

Die Symptome kommen Ihnen bekannt vor? Ein Cortisol-Test unter ärztlicher Begleitung kann helfen herauszufinden, ob Ihre Werte im Normalbereich liegen.

Endlich entspannen – 5 Tipps gegen erhöhte Cortisolwerte

Heutzutage müssen Sie im Alltag glücklicherweise nicht vor Löwen flüchten – das bedeutet aber nicht, dass Sie nicht unter Druck stehen. Das Problem: Der Körper unterscheidet nicht, ob wir wegen einer echten Gefahrensituation situativ Stress haben, oder wir „nur“ auf Grund eines vollgepackten Alltags dauerhaft unter Anspannung stehen. Ist Ihr Cortisolspiegel aufgrund von Überanstrengung dauerhaft erhöht, gibt es einige Möglichkeiten, um diesen wieder zu senken:

1.     Koffein meiden: Koffeinhaltige Getränke erhöhen den Cortisolspiegel – es lohnt sich daher, auf das ein oder andere Tässchen zu verzichten. Die gute Nachricht für alle Kaffeeliebhaber: Je mehr Sie bereits an Kaffee gewöhnt sind, desto weniger hebt er Ihre Cortisolwerte.

2.     Sport und Regeneration: Egal ob Yoga, Radfahren oder einfach nur ein Spaziergang im Park – Sport ist eine gute Möglichkeit, um Stress abzubauen und den Körper zu entspannen. Wichtig: Beim Sport steigt etwa 45 Minuten nach Beginn der Cortisolspiegel kurz an. Daher ist es besonders wichtig, nach Sport eine Ruhepause einzulegen, um den Spiegel wieder zu normalisieren – und lieber auf das Training spät abends zu verzichten.

3.     Bildschirme vermeiden: Kurz vor dem Schlafengehen noch die Lieblingsserie auf dem Tablet anschauen oder ein paar Nachrichten auf dem Smartphone versenden? Besser nicht: Die Nutzung von technischen Geräten kann ebenfalls den Cortisolspiegel erhöhen.

4.     Bewusst entspannen: Sich Zeit für sich selbst zu nehmen, ist enorm wichtig. Wie wär’s mit einer Massage, einer Yogasession oder ein paar Atemübungen? Das beruhigt Körper und Geist und senkt das Stresslevel.

5.     Beruhigende Musik: Musik kann ein wundervolles Mittel sein, um Stress zu reduzieren – die Ausschüttung von Cortisol wird dabei gemindert. Überzeugen Sie sich selbst mit unserer unseren exklusiv komponierten Playlisten zur Entspannung.

Neurexan®

Natürliche Hilfe bei nervösen Unruhezuständen und Schlafstörungen

  • wirkt schnell und ohne abhängig zu machen

  • sorgt für schnelleres Einschlafen

  • verlängert die nächtliche Schlafdauer

  • hilft Belastungssituationen am Tag besser zu meistern

Neurexan - Gut schlafen in der Nacht