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Frau sitzt im Bett und kann nicht schlafen
Schlafstörungen

Probleme beim Einschlafen: Melatonin vs. Cortisol

Augen zu, ab ins Schlummerland und am nächsten Morgen ausgeruht und aktiv in den Tag starten – leider nicht immer so einfach. Bei Problemen beim Einschlafen spielen Hormone oft eine große Rolle. Das wohl bekannteste in diesem Zusammenhang: Das auch Schlafhormon genannte Melatonin. Des Weiteren stellt der Cortisolspiegel ein wesentlicher Faktor für unsere Nachtruhe dar. Wie genau die beiden Hormone zusammenspielen und wie Stress Schlafprobleme verursachen kann.

Ein erholsamer Schlaf ist für uns lebenswichtig: Im Land der Träume regenerieren wir nicht nur unseren Körper, sondern auch den Geist. Das Gehirn arbeitet auf Hochtouren und sortiert Erlebtes, während der Körper Zellen repariert und das Immunsystem stärkt. Doch was ist, wenn die Augen am Abend einfach nicht zufallen wollen und sich der Kopf im Kreis dreht? Wer unter Schlafproblemen leidet, kennt das lästige Spiel nur allzu gut. Bei all dem spielen verschiedene Hormone eine nicht zu unterschätzende Rolle. Die wichtigsten sind das Schlafhormon Melatonin und das Stresshormon Cortisol – wie genau die beiden unsere Schlafqualität beeinflussen?

 Melatonin – Hüter des erholsamen Schlafes

 Es ist Abend und draußen wird es langsam dunkel – damit wir abschalten und zur Ruhe kommen können, schüttet unser Körper den Botenstoff Melatonin aus. Das macht sich nicht nur durch entspanntes Gähnen und schwere Augen bemerkbar: Die Körpertemperatur sinkt, der Blutdruck nimmt ab und der Energieverbrauch verringert sich – der Körper bereitet sich auf den bevorstehenden Schlaf vor. Das körpereigene Hormon wird hauptsächlich in der Zirbeldrüse, einem Teil des Zwischenhirns, gebildet. Wie viel des ,,Schlafhormons‘‘ produziert wird, hängt von der Lichtmenge ab, die unsere Augen im Laufe des Tages aufnehmen. Während tagsüber die Melatonin-Produktion weitgehend unterdrückt wird, steigt sie mit Einbruch der Dunkelheit wieder an. Für einen erholsamen Schlaf ist es daher auch wichtig die Lichtverhältnisse zu optimieren: Rollos und Vorhänge können das Schlafzimmer abdunkeln – das fördert am Abend die Melatonin-Produktion.

Zu wenig Melatonin? Probleme beim Einschlafen  

Je älter wir werden, desto schwieriger wird es oft in einen erholsamen Schlaf zu finden. Das kann unter anderem daran liegen, dass die Melatonin-Produktion mit zunehmendem Alter abnimmt. Aber nicht nur das Alter spielt eine Rolle: Unnatürliche Lichteinflüsse am Abend, wie das blaue Licht des Smartphone Bildschirms, haben ebenfalls einen negativen Einfluss auf unseren Melatonin-Spiegel. Also: Weg mit dem Handy und stattdessen lieber zu einem guten Buch greifen.

 

Cortisol: Schlafstörungen durch Stress

Kennen Sie das? Ein wichtiger Termin steht an – man ist sowieso schon spät dran und steckt dann auch noch im Stau fest. Wir fühlen, wie unser Stresspegel immer weiter ansteigt. Was dabei im Körper passiert? Das Hormon Cortisol wird ausgeschüttet: Unser Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt und die Muskeln werden rasch mit Energie versorgt. Das Stresshormon wird zusammen mit den Botenstoffen Noradrenalin und Adrenalin in der Nebenniere gebildet und ist an zahlreichen Vorgängen im Körper beteiligt. Beispielsweise managt es die Bereitstellung der Kohlenhydrate, reduziert Entzündungsprozesse und ist am Fett- und Proteinstoffwechsel beteiligt. Auch bei der Regulierung unseres Schlaf-Wach-Rhythmus übt das Stresshormon wichtige Funktionen aus: Cortisol ist am Morgen unser „Aufweck-Hormon“, das den Körper zur Aufwachzeit in eine Art positiven Stress versetzt, damit Hormone wie Melatonin heruntergefahren werden können.

Besonders wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis des Hormons: Es kann uns dazu bringen, wichtige Aufgaben schnell zu erledigen oder bei sportlichen Wettkämpfen Spitzenleistungen zu erbringen. Wird jedoch dauerhaft zu viel Cortisol durch Stress ausgeschüttet, kann das innere Unruhe, körperliches Unwohlsein und Schlafprobleme hervorrufen.

Hormonelle Balance im Schlaf-Wach-Rhythmus

Wie ein gut eingespieltes Orchester arbeiten Melatonin und Cortisol Hand in Hand, um unseren Körper im Takt des Schlaf-Wach-Rhythmus zu halten. Melatonin ist dabei der sanfte Dirigent, der uns mit seiner beruhigenden Wirkung in den Schlaf begleitet, während Cortisol uns als energiegeladener Schlagzeuger am Morgen aus dem Bett trommelt. Zusammen sorgen sie für ein harmonisches Zusammenspiel in unserem Körper, das uns fit und ausgeruht durch den Tag bringt.

Grafik mit Kurve zum Melatonin und Cortisolspiegel im Tages- und Nachtverlauf

Wichtig: Im Laufe des Tages sollte unser Cortisolspiegel abnehmen, damit wir abends abschalten und zur Ruhe kommen können – im Gegensatz dazu sorgt ein erhöhter Melatonin-Spiegel bei Einbruch der Nacht dafür, dass wir entspannt in den Schlaf gleiten können. Ist der Cortisolspiegel am Abend stressbedingt zu hoch, können Probleme beim Ein- und Durchschlafen keine Seltenheit sein.

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