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Frau schläft friedlich auf einem Sessel
Schlafstörungen

Weihnachtsstress: Schlafprobleme während der Feiertage

Die Weihnachtszeit ist für viele Menschen eine der schönsten – aber auch stressigsten Zeiten des Jahres. Während wir uns bemühen, das perfekte Weihnachtsfest zu planen und die passenden Geschenke für unsere Liebsten zu organisieren, lastet unsichtbarer Druck auf unseren Schultern. Die Folge: Der Stress setzt uns nicht nur emotional zu, sondern kann auch Schlafprobleme verursachen.

Es ist Heiligabend und unser Zuhause strahlt im festlichen Glanz: Die Geschenke sind liebevoll verpackt, der Duft von Weihnachtsplätzchen liegt in der Luft und die Vorfreude auf die strahlenden Gesichter unserer Liebsten erfüllt unser Herz. Trotz all dieser Freude und Besinnlichkeit kann es dennoch leise Sorgen geben, die uns begleiten: Stress und Schlafprobleme. Die späten Abende, wenn wir die letzten Handgriffe in der Küche erledigen, und die frühen Morgenstunden, um das Weihnachtsfrühstück vorzubereiten, werfen uns aus unserer gewohnten Schlafroutine. Am nächsten Tag stehen Besuche der Schwiegereltern und am Tag darauf der Großeltern an – „da muss alles perfekt sein“. Auch diese vielen sozialen Verpflichtungen, konzentriert auf die wenige Feiertage, können uns ganz schön aus der Bahn werfen. In solchen Situationen setzt unser Körper vermehrt das Stresshormon Cortisol frei – ein wichtiger Einflussfaktor für unsere Nachtruhe. Kein Wunder, dass Schlafprobleme durch Stress an den Weihnachtstagen fast jeder schon einmal erlebt hat.

Was tun gegen schlaflose Nächte?

Eine ruhige und friedliche Nacht – ein schönes Geschenk, das Sie sich selbst inmitten des Weihnachtsrummels machen können. Denn ausgeruht und entspannt lassen sich die Festtage so richtig genießen. Aber was genau können Sie gegen Schlaflosigkeit an den Festtagen tun? Hier sind ein paar Tipps:

 

  • Regelmäßige Schlafpläne: Ein geregeltes Schlafmuster ist das A und O für einen erholsamen Schlaf. Versuchen Sie auch während – und vor allem trotz – des Weihnachtsstresses zu gewohnten Zeiten ins Bett zu gehen und aufzustehen. Das hilft dem Körper, seinen natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus beizubehalten.

  • Schwere Mahlzeiten am Abend vermeiden: Leichter gesagt als getan. Dennoch sollten Sie auf schwere und fettige Mahlzeiten am Abend verzichten. Stattdessen lieber auf leicht verdauliche Speisen wie Gemüse oder Vollkornprodukte zurückgreifen. Das verbessert nicht nur die Schlafqualität, sondern reduziert auch unangenehme Verdauungsbeschwerden.

  • Vorsicht bei Alkohol: Eierlikör, Glühwein oder ein Brandy – an den Feiertagen neigen wir dazu das ein oder andere Gläschen zu trinken. Das kann zwar vorübergehend entspannend wirken, erhöht jedoch die Wahrscheinlichkeit für einen unruhigen Schlaf mit nächtlichem Erwachen. Vermeiden Sie daher übermäßigen Alkoholkonsum – insbesondere vor dem Zubettgehen

  • Bewegung an der frischen Luft: Eine ausgeglichene Seele braucht einen ausgeglichenen Körper: Ein entspannter Spaziergang in der Natur kann nicht nur Stress abbauen, sondern auch Schlafproblemen entgegenwirken. Auch Entspannungstechniken wie Atemübungen, Mediation oder sanfte Yoga-Übungen können wahre Wunder bewirken.

  • Elektronische Geräte reduzieren:

    Smartphones, Tablets und Computer – das blaue Licht von elektronischen Geräten kann die Produktion unseres Schlafhormons Melantoin stören. Deshalb: Mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen auf die Bildschirmzeit verzichten.

  • Vor- oder Nachschlafen: Sie sind doch mal wieder zu spät ins Bett gekommen? Kein Problem: Vor- und Nachschlafen funktioniert tatsächlich – aber es gibt Grenzen. Ein etwa 20- bis 30-minütiges Mittagsschläfchen kann Energie und Konzentration erheblich steigern. Ebenso erlaubt Ihnen eine gut ausgeschlafene Nacht, am nächsten Tag mit weniger Schlaf auszukommen. Längeres Vorschlafen über einen längeren Zeitraum funktioniert allerdings nicht – da streikt unsere innere Uhr.