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Ältere fröhliche Frau sitzt mit Tasse auf Terrasse
Innere Unruhe

Stressresistenz – so erhöhen Sie Ihre Widerstandskraft

Bestimmt haben Sie in Ihrem Bekanntenkreis diese eine Person, bei der Sie manchmal denken „Wie bringt er/sie nur immer alles unter einen Hut, auch wenn es mal nicht so läuft wie es soll?“ Das Geheimnis liegt in der persönlichen Stressresilienz, umgangsprachlich auch Stressresistenz genannt. Was dahinter steckt und wie Sie stressresilienter werden können.

Stress – ein Zustand, den jeder schonmal erlebt hat. Während der Umgang damit von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist, ist das, was dabei im Körper passiert, bei allen gleich: Hormone wie Adrenalin und Cortisol werden ausgeschüttet, die eine Reihe körperlicher Reaktionen in Gang setzen, damit wir in stressigen Situationen schnell reagieren können. So erhöhen sich unter Stress beispielsweise Herzschlag und Muskelspannung – unser Körper schaltet in den „Fight or Flight“-Modus. Ein Zustand, der über einen längeren Zeitraum zu innerer Unruhe führen und auch körperlich zur Belastung werden kann. Doch Sie können etwas dagegen tun – Sie können an Ihrer Stressresilienz bzw. Stressresistenz arbeiten.

Stressresistenz – Ihr inneres „Gegengewicht“ bei Stress

Stressresilienz bzw. umgangssprachlich Stressresistenz ist die psychische Widerstandskraft gegen Stress – sie beschreibt also, wie gut Sie mit Belastungen umgehen können. Verantwortlich für Stress sind sogenannte Stressoren, die sich grob in vier Kategorien einteilen lassen:

  • Äußere Stressoren: Ob Lärm, Hitze oder Stau – hierunter fallen alle Situationen, Umstände oder Ereignisse, die uns belasten und von außen auf uns einwirken.

  • Innere Stressoren: Jeder von uns hat auch ganz persönliche Stressauslöser, die hauptsächlich durch unsere Erziehung geprägt wurden, z.B. Perfektionismus oder sich selbst und die eigenen Bedürfnisse „hintenanzustellen“.

  • Psychische Stressoren: Gerade bei psychischen Stressfaktoren ist unsere Stressresilienz gefragt, denn diese sind meist besonders belastend und halten oft über einen längeren Zeitraum an. Dazu zählen unter anderem Zeitdruck, Unter- oder Überforderung oder auch Konflikte im Privat- oder Berufsleben.

  • Soziale Stressoren: Zu den typischen sozialen Stressfaktoren gehören Mobbing, Isolation und Einsamkeit – also hauptsächlich psychosoziale Belastungen.

Doch wie kann uns unsere Stressresilienz bzw. die Stressresistenz dabei helfen, gegen die Stressoren Stand zu halten? Stellen Sie sich dafür einfach eine alte Waage vor. Die verschiedenen Stressfaktoren sind dabei die Gewichte, die auf die Waagschale gelegt werden. Als Gegengewicht dient unsere Stressresistenz. Werden die Stressoren zu schwer, sinkt die Waagschale auf diese Seite – die Folge: Wir fühlen uns gestresst. Doch: Je stressresistenter wir sind, desto stärker ist auch das Gegengewicht, dass gegen die Stressoren wirkt. Wir können deren Last dann besser ausbalancieren und wortwörtlich im Gleichgewicht bleiben – egal wie „schwer“ die Stressfaktoren sind.

5 Tipps um Ihre Stressresilienz zu fördern

Sie möchten Ihre innere „Stress-Waage“ ins Gleichgewicht bringen? Diese Tipps unterstützen Sie dabei, besser mit Stress umzugehen und so Ihre persönliche Stressresilienz zu fördern, stressresistenter zu werden:

1. Zeitmanagement

Um Stress schon im Vorhinein zu vermeiden, ist ein gutes Zeitmanagement hilfreich. So kann es z.B. sinnvoll sein, seine Aufgaben nach Wichtig- und Dringlichkeit zu priorisieren. Auch regelmäßige Pausen dürfen natürlich nicht fehlen und können helfen, Stress „vorzubeugen“.

2. Positive Gedanken

Unsere Gedanken haben einen unheimlich starken Einfluss darauf, wie wir uns fühlen – sie können Stress auslösen, aber auch genau das Gegenteil bewirken. Wie das funktionieren soll? Sprechen Sie sich gedanklich einfach selbst Mut – z.B. „Ich schaffe das“ oder „Ich habe schon viel schwierigere Situationen gemeistert“.

3. Gespräche

Nicht nur die Worte, die wir uns selbst zusprechen, helfen uns stressresistenter zu werden – auch der Austausch mit anderen kann hilfreich sein. Im Gespräch mit Ihren Liebsten können Sie einfach mal den ganzen „Ballast“ loswerden, der sie beschäftigt. Vielleicht hat Ihr Gegenüber auch ein paar hilfreiche Tipps parat, weil er sich schon mal in einer ähnlichen Situation wiedergefunden hat.

4. Achtsamkeit

Sich aufs Hier und Jetzt zu konzentrieren, ist im Alltag nicht immer leicht. Mithilfe von Achtsamkeitspraktiken wie Meditationoder Atemtechniken trainieren Sie, Ihren Fokus auf den gegenwärtigen Moment zu legen und negative Gedanken oder Emotionen einfach an sich vorbeiziehen zu lassen.

5. Schlaf

Wer schon mal eine unruhige Nacht hatte weiß: Am nächsten Tag ist man einfach schneller gereizt und weniger leistungsfähig. Umso wichtiger ist es also, ausreichend zu schlafen. Paradoxerweise kann Stress nicht nur eine Folge von Schlafproblemen sein, sondern auch deren Ursache. Wenn Sie abends schwer zur Ruhe kommen, können Ihnen unsere Einschlaftipps helfen.  

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