Wie erkennt man Schlafstörungen?

Die meisten von uns kennen das: Müde geht man ins Bett. Doch kaum macht man die Augen zu, werden die Ereignisse des Tages lebendig und die Aufgaben, die man am nächsten Tag meistern muss, schießen einem durch den Kopf. Anstatt zu entspannen und langsam in den Schlaf zu gleiten, beginnen die Gedanken zu kreisen.

Unter Umständen findet man dann stundenlang keinen Schlaf und bleibt die halbe Nacht wach. Wenn das nur ab und zu passiert, ist es nicht besorgniserregend. Jedoch immer mehr Menschen leiden dauerhaft unter Ein- und Durchschlafstörungen: je nach Befragung zwischen 10 und 30 Prozent.

Von einer Schlafstörung im medizinischen Sinn spricht man, wenn die Schlafbeschwerden regelmäßig auftreten. Wenn sie mindestens einen Monat andauern, spricht man medizinisch von einer Insomnie. Dabei geht es nicht allein um die Schlafdauer, sondern auch um die Schlafqualität. Die Betroffenen sind nicht ausreichend erholt und fühlen sich am nächsten Morgen müde und häufig „wie gerädert“.

Etwa 80 Prozent der Schlafstörungen sind Ein- und Durchschlafstörungen. Auslöser sind meist seelische Ursachen: Stress und Anspannung am Tag, Sorgen, Konflikte.

Aber auch ein ungesunder Lebenswandel, Krankheiten oder Medikamente können Schlafstörungen verursachen. Die Sorge, nicht genug Schlaf zu bekommen und am nächsten Tag nicht fit und ausgeruht zu sein, erschwert das Einschlafen noch zusätzlich.

Körperlich können Symptome wie beschleunigter Puls, übermäßiges Schwitzen oder erhöhter Blutdruck auftreten.  Viele Betroffene wachen im Lauf der Nacht auch ein- oder mehrmals auf und können dann lange nicht wieder einschlafen. Dann spricht man von Durchschlafstörungen. Auch frühes Aufwachen, lange vor der geplanten Weckzeit, ohne wieder einschlafen zu können, ist eine Form der Schlafstörung.

Was passiert, wenn wir nicht ausreichend schlafen?

Die Folgen von Schlafstörungen für die Gesundheit sind vielfältig. Im Schlaf regenerieren sich unsere Körper- und Gehirnzellen, in den Traumphasen verarbeitet das Gehirn die Geschehnisse des Tages. Somit beeinflussen schlaflose Nächte den gesamten Organismus.  Bei länger anhaltenden Schlafstörungen werden weniger immunaktive Substanzen gebildet, das Immunsystem wird geschwächt. Das erhöht die Gefahr von Infektionen; häufige Erkältungen können ein Anzeichen sein.

Am Tag lassen Konzentration und Leistungsfähigkeit nach. Dann häufen sich Fehler bei der Arbeit, die Unfallgefahr im Straßenverkehr steigt an. Die Betroffenen fühlen sich erschöpft, gereizt und schnell überfordert. Das wiederum erhöht die Nervosität und das Gefühl, gestresst zu sein.
Langfristig steigt das Risiko für Folgebeschwerden wie Kopfschmerzen, Magenprobleme, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Gewichtszunahme oder auch Depressionen.

Die wichtigsten Symptome einer krankhaften Schlafstörung (Insomnie)

  • Regelmäßiges Aufwachen in der Nacht (über einen Zeitraum von mehr als einem Monat)
  • Lange Zeit bis zum Einschlafen
  • Frühzeitiges Aufwachen vor dem Wecker
  • Das Gefühl, kaum oder gar nicht geschlafen zu haben
  • Verminderte Leistungsfähigkeit
  • Erschöpfungszustände und Konzentrationsschwäche

Rechtzeitig zum Arzt oder Apotheker

Oft sehen Menschen Schlafstörungen nicht als wirkliche Krankheit an. Wenn aber Schlafdauer und Schlafqualität über einen längeren Zeitraum beeinträchtigt sind – das heißt, die Schlafstörungen länger als einen Monat andauern oder mehrmals wöchentlich auftreten –, sollten Sie sich bei Ihrem Hausarzt oder Apotheker über Behandlungsmöglichkeiten informieren.

Unter Behandlung finden Sie nützliche Tipps, die Ihnen darüber hinaus helfen, Schlafstörungen gezielt zu bekämpfen. Das natürliche Medikament Neurexan® wirkt zuverlässig gegen Schlafstörungen, ohne am Tag müde zu machen.

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