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Frau sitzt mit Hund auf der Couch.
Innere Unruhe

Fellnasen gegen Stresssymptome: Tierisch gute Therapeuten

Ob Hund, Katze oder Meerschweinchen – Langzeitstudien zeigen, dass das Zusammenleben mit Tieren unsere Lebensfreude steigert, Stresssymptome lindern kann und unser Wohlbefinden stärkt. Wie die süßen Fellnasen unseren Gesundheitszustand sonst noch positiv beeinflussen und Tipps für die Wahl Ihres Haustieres.

Wer morgens mit einem freundlichen Schwanzwedeln oder einem zufriedenen Schnurren geweckt wird, kennt das wohlige Gefühl, das unsere tierischen Begleiter in uns auslösen. Manchmal reicht schon der Blick zu unserem friedlich schlummernden Liebling und die Anspannung des Alltags ist für einen erholsamen Moment wie verflogen – da haben Stresssymptome erst gar keine Chance sich breit zu machen. Kaum verwunderlich also, dass viele Tierfreunde deutlich weniger Arztbesuche in Anspruch nehmen als der Durchschnitt. Ein Haustier sorgt, neben einem geregelten Tagesablauf, auch in schwierigen Lebensphasen für einen Grund jeden Morgen aufzustehen – und obendrein durch die regelmäßigen „Gassi“-Runden für jede Menge Bewegung, die Stresssymptome zusätzlich lindert.

Unterstützung für Immunsystem und Wohlbefinden

Natürlich haben auch die größten Hundeliebhaber mal keine Lust morgens aufzustehen und rauszugehen. Doch die unverfälschte Freude unseres tierischen besten Freundes, sobald wir die Leine in Hand nehmen, lässt das Herz höherschlagen – und die Widrigkeiten der Natur gerne in Kauf nehmen. Gerade Hundebesitzer profitieren hier gleich doppelt: Sich auch bei Wind und Wetter mehrmals am Tag draußen zu bewegen, trainiert unsere Abwehrkräfte und steigert unser Wohlbefinden. Zudem verhelfen uns unsere tierischen Begleiter zu neuen Sozialkontakten: Tierhalter kommen schnell miteinander ins Gespräch, sei es beim Spaziergang oder im Kleintierverein.

Tierische Hilfe bei Anspannung und Stresssymptomen

Neben den körperlichen und sozialen Benefits haben Haustiere einen besonders großen Einfluss auf unser psychisches Wohlbefinden: Sie können bei Anspannung unterstützen und Stresssymptome lindern. Das liegt vor allem daran, dass die tierischen Begleiter uns das Gefühl geben, gebraucht zu werden und wir für jemanden sorgen können. Zudem haben wir immer einen treuen und liebevollen Partner an unserer Seite, der Gefühle der Einsamkeit erst gar nicht aufkommen lässt – und sogar Ängste lindern kann. Das kann unsere persönliche Zufriedenheit und unseren Selbstwert enorm steigern.

Tierisch gute Therapeuten 

Die süßen Fellnasen begleiten uns heutzutage aber nicht nur Zuhause und im privaten Bereich: In Schulen, Seniorenheimen, sozialen Einrichtungen und in der Therapie haben die Vierbeiner mittlerweile einen festen Platz und unterstützen uns in nahezu allen Lebensbereichen. Denn allein das Streicheln eines Tieres senkt den Blutdruck, die Atemfrequenz und den Puls. Zudem stärken Streicheleinheiten das Immunsystem und heben die allgemeine Stimmung. Beim Kontakt mit Tieren ist das sympathische Nervensystem weniger aktiv: Es werden dementsprechend weniger Stresshormone, wie Adrenalin und Cortisol, ausgeschüttet – und Stresssymptome und Anspannung werden gelindert. Patienten mit Depressionen haben sogar eine schnellere und bessere Heilungschance, wenn sie mit Tieren zusammenleben. Ebenso können Tiere Menschen mit Angststörungen neuen Mut geben und dadurch Ängste lindern.

Ein Freund fürs Leben

Welches Kind wünscht sich nicht einen tierisch besten Freund, der einen durch die turbulente Zeit des Erwachsenwerdens begleitet? Und schon die ganz Kleinen profitieren nicht wenig von so einer Freundschaft: Kinder, die mit Tieren aufwachsen, haben ein stärkeres Immunsystem und sind weniger anfällig für Allergien oder Intoleranzen. Wissenschaftliche Beobachtungen belegen zudem, dass vielen Kindern das Lernen leichter fällt, wenn ein tierischer Freund bei ihnen ist, denn: Die Anwesenheit des Tieres diszipliniert und motiviert das Kind. Auch lernen die Kleinen durch den Umgang mit dem Tier Stresssymptome besser abzubauen. Haustiere können auch dazu beitragen, das Selbstbewusstsein von Jugendlichen zu stärken – Rücksichtnahme und Empathie werden erlernt und gefördert, Aggressionen abgebaut. Dabei muss es nicht unbedingt eine Katze oder ein Hund sein. Gerade für kleinere Kinder eignen sich auch Kaninchen oder Meerschweinchen.

Die Wahl des „richtigen“ Haustieres

Wenn Sie gerne Ihr Leben mit einem tierischen Begleiter bereichern möchten, ist es natürlich besonders wichtig im Vorfeld zu überlegen, welches Haustier zum eigenen Lebensstil passt. Aber genauso wichtig: ob man selbst zu dem Tier passt – also auch dessen Ansprüchen und Bedürfnisse gerecht werden kann.

Fische, Reptilien und Vögel

Es muss ja nicht zwingend eine Fellnase sein: Fische und Reptilien sind beispielsweise im Vergleich zu einem Hund weniger zeitintensiv und leben deutlich selbstständiger. Der Schwerpunkt liegt hier mehr auf dem Beobachten als auf der direkten Interaktion. Aber auch das kann die Besitzer mit Glück erfüllen. Vögel sind sehr beliebte Haustiere – unter anderem auch deshalb, weil sie günstig in der Anschaffung sind. Jedoch ist immer noch der Irrtum weit verbreitet, dass Vögel in der Haltung eher anspruchslos sind. Doch die gefiederten Zeitgenossen sind durch und durch soziale Wesen und sollten deshalb niemals einzeln gehalten werden, sondern immer mit einem Partner an ihrer Seite. Auch erreichen einige Arten ein durchaus stolzes Alter: Papageien können bis zu 70 Jahre und Kanarienvögel bis zu 30 Jahre alt werden.

Nager, Katze und Hund

Im Gegensatz zu Vögeln sind Nagetiere, wie Hamster, Degu, Meerschweinchen oder Kaninchen, immer für Streicheleinheiten zu haben. Manche von den süßen Nagern sind allerdings nachtaktiv, z.B. Hamster und Chinchillas, Hier stellt sich die Frage: Passt das zu kleinen Kindern?

Steht die Kommunikation mit dem Tier im Vordergrund, sind Katze oder Hund die naheliegende Wahl. Katzen sind recht selbstständig und nicht so eng an ihre Besitzer gebunden wie Hunde. Hunde beanspruchen dagegen viel Zeit. Wichtig zu bedenken: Hunde und Katzen werden ziemlich alt, zwischen 10-15 Jahren. Wie sieht das Leben in 15 Jahren aus?

Auch sollte bei der Wahl der Rasse nicht nur nach dem äußeren Gefallen entschieden werden, denn jede Art hat ihre Besonderheiten: Der Golden Retriever ist beispielsweise ein beliebter Familienhund, aufgrund seines freundlichen, vertrauenswürdigen und genügsamen Wesens. Huskys erfreuen sich durch ihr stolzes und wolfsähnliches Aussehen zwar großer Beliebtheit, doch diese Rasse beansprucht sehr viel körperliche und geistige Energie. Das bedeutet, ein Stück weit muss man sich schon selbst so gut kennen, dass man weiß, welche tierischen Eigenschaften besonders geeignet sind, um eigene Stresssymptome und Anspannung zu verringern. Neben der Rasse sollte natürlich auch der individuelle Charakter des Tieres zum Besitzer passen – dann steht dem gemeinsamen Glück nichts im Weg. Und denken Sie immer daran: Viele tierische Freunde warten bereits in einem Tierheim auf ein neues Zuhause. Dort werden Sie auch immer gerne fachkundig beraten.

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