Quick Tipps zum Entspannen

Ob im Job oder in der Familie: Immer voll „da“ zu sein kann durchaus in Stress ausarten. Deshalb sollte man im Alltag ganz bewusst kleine Pausen einlegen und etwas für sein inneres Gleichgewicht tun. Lesen Sie hier die besten Tipps für rasche Entspannung zwischendurch!

Löcher in die Luft starren:

Im dicksten Stress sollte man sich einfach mal für zwei Minuten ausklinken. Dafür bequem auf einen Stuhl setzen und den Blick schweifen lassen, ohne die Augen auf etwas zu konzentrieren. Auch die Gedanken einfach schweifen und wie Wolken vorüberziehen lassen. Das entspannt Kopf und Körper!

Lach-Yoga:

Mit einer Übung hundert Muskeln aktivieren und das Belohnungssystem im Gehirn so aktivieren, dass ein Glückshormon-Cocktail den Körper flutet – das funktioniert mit der folgenden Übung! Mit hüftbreiten Beinen gerade hinstellen, die Arme seitlich locker hängen lassen. Beim tiefen Einatmen den rechten Arm über den Kopf strecken – beim Ausatmen den Arm beugen und sich mit der rechten Hand lachend auf die linke Schulter klopfen. Dieselbe Übung mit dem linken Arm wiederholen – zehnmal täglich. Ist einfacher, als es klingt, und macht fröhlich und leicht!

Relax-Dusche:

Während das warme Wasser angenehm über den Kopf fließt, stellt man sich intensiv vor, dass alle Anspannung und Sorgen abgespült werden und auf Nimmerwiedersehen im Abfluss verschwinden. So fühlt man sich nicht nur körperlich, sondern auch geistig wie neugeboren!

Mudra (altindisches Fingeryoga):

Die Fingerspitzen beider Hände zusammenführen und beim Einatmen fest aufeinanderdrücken. Beim Ausatmen wieder lockern. So lange wiederholen, bis die Anspannung abfällt.
Räkeln: Zwischendurch aufstehen, sich intensiv recken und strecken und dabei nach Herzenslust gähnen. Das entspannt die Muskulatur und macht den Kopf frei!

Schwebende Hände:

Die Handflächen im Sitzen auf die Unterschenkel legen. Die Augen schließen. Nun stellt man sich vor, wie die Hände immer schwerer und schwerer werden. Anschließend bindet man in Gedanken Luftballons an die Hände und stellt sich vor, wie sie immer leichter werden und schweben. Dabei hebt man die Arme und lässt sie über dem Kopf schweben.

Schüttel-Tanz:

An einem ungestörten und unbeobachteten Ort zu dynamischer Musik tanzen und dabei den ganzen Körper schütteln. Dabei sollte man ungehemmt aus sich herausgehen – ruhig auch mit der Stimme und der Atmung. In rund 30 Minuten lassen sich Stresshormone und Muskelverspannungen buchstäblich wegtanzen!

Atem zählen:

Gerade hinsetzen und mit geschlossenen Augen tief von der Nase in den Bauch atmen. Beim ersten Einatmen sagt man sich: „Ich atme ein – eins“. Beim Ausatmen: „Ich atme aus – zwei.“ So fährt man fort bis zehn. Danach geht es von vorne los. Fünf bis zehn Minuten wirken wahre Wunder!

Selbstgespräche führen:

Wenn niemand sonst es tut, sollte man sich selbst Mut zusprechen: Sätze wie „Ich schaffe das schon – immer mit der Ruhe!“ oder „Eines nach dem anderen. Schritt für Schritt komme ich am besten voran!“ motivieren und helfen, einen kühlen Kopf zu bewahren.

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