Die richtige Work Life Balance mit Anti Stress Tipps

Stress ist oft hausgemacht durch zu hohe Anforderungen an sich selbst bei Arbeit, Haushalt oder sogar in der Freizeit. Damit der Stress nicht überhand nimmt, sollte man sich nicht zu viele Dinge gleichzeitig vornehmen. Hasten Sie im Laufschritt durch den Tag, bekommen Sie kaum noch etwas um sich herum mit. Schon gar nicht, wie schön das Leben eigentlich ist. Achtsamkeit ist deshalb eine wichtige Voraussetzung, um wirklich entspannen zu können.

Einige Entspannungstechniken wie Yoga und autogenes Training vereinen Bewegung mit innerer Einkehr und führen so zu einer entspannteren und gesünderen Lebensführung. Meditation beispielsweise ermöglicht es uns, zur Ruhe zu kommen und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Meditation, eine Achtsamkeits- und Konzentrationsübung oder auch die „Versenkung in sich selbst“ genannt, ist ein hervorragendes Mittel gegen Stress. Besonders in Phasen hoher geistiger und körperlicher Anspannung tut es gut, sich eine „mobile“ Oase der Ruhe zu schaffen. Die Batterien können wieder aufgetankt werden und das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden steigt.

Tipps für die optimale Meditation:

  • Ungestört sein
    Das Wichtigste ist dafür zu sorgen, beim Meditieren möglichst ungestört zu sein. Schalten Sie alle Störquellen aus. Es sollte kein Telefon klingeln und kein Kind oder Partner zur Tür hereinkommen. Unsanft aus der Entspannung gerissen zu werden, ist sehr unangenehm und macht umso schwieriger, erneut zu entspannen.
  • Kleidung
    In jedem Fall sollte bequeme Kleidung getragen werden, bei der man sich durch nichts eingeengt fühlt.
  • Zubehör
    Utensilien wie Duftlampen können helfen, eine ruhige Atmosphäre zu gestalten. Vorsicht: Ist der Geruch zu intensiv, kann das stören. Leise Entspannungsmusik im Hintergrund hilft, sich auf die Meditation einzulassen.

Immer einen Schritt voraus – mit Sport dem Stress die Fersen zeigen

Nach einem anstrengenden Tag locken allzu gern Sofa, Fernseher und Schokolade. Zum Feierabend erst einmal hinsetzen und relaxen. Doch häufig ist dies mehr belastend als dass es gut tut. Der Körper braucht einen aktiven Ausgleich zur Alltagshektik. Sport hilft, Stress besser zu bewältigen. Vor allem leichtes Joggen oder Walken bringt den Körper in Schwung. Zusätzlicher Vorteil: Weder Fitnessclub noch fixe Termine sind notwendig.

Regelmäßiges Laufen baut die Stresshormone Adrenalin und Cortisol ab, kurbelt die Lebensfreude an und steigert das Selbstwertgefühl und Wohlbefinden. Dies bringt nicht nur mehr Elan, es verringert auch innere Unruhe.

Sportarten für jede Jahreszeit

  • Frühling: Das Wetter lockt nach einem langen Winter an die frische Luft. Walken, Joggen oder Fahrrad fahren sind die optimalen Outdoor-Sportarten.
  • Sommer: Wenn es draußen heiß ist, Rudern und Schwimmen sind typische Sommersportarten.
  • Herbst: Auch wenn man nicht ins Schwitzen kommt, ein Spaziergang tut Körper und Seele gut.
  • Winter: Genießen Sie die schneebedeckten Berge und glitzerndes Eis auf der Skipiste oder der Schlittschuhbahn.

Gesunde Ernährung – mit den richtigen Zutaten gegen den Stress

Die Qualität unserer Ernährung hat einen immensen Einfluss darauf, wie gut der Organismus der Stressbelastung standhalten kann. B-Vitamine beispielsweise kräftigen die Nerven und wirken ausgleichend auf die Seele. Stress hat so weniger Chancen, Ihnen das Leben schwer zu machen. Die Belastung in stressigen Zeiten führt dazu, dass der Körper die Reserven an Vitamin C und Magnesium aufbraucht. Dieser Mangel kann zu hartnäckigen Infekten und Verspannungen führen. Selen und Zink unterstützen die Funktion der Abwehrkräfte und der Nerven. Typischerweise gehen Stresssituationen mit einer mangelhaften Ernährung einher. Man greift zu schnellen, fetthaltigen Snacks, weil für eine ausgewogene Mahlzeit keine Zeit bleibt. Hier sollte man ganz besonders darauf achten, dass der Körper mit allen notwendigen Vitalstoffen versorgt wird.

Tipps für nervenstarke Ernährung

  • Vitamin C pusht die Abwehr, Vitamin B5 und Magnesium dämpfen die Produktion des Stresshormons Cortisol.
  • Nervenstärkend wirkt Vitamin B6, und auch Zink erhöht die Belastbarkeit.
  • Hafer: Liefert dem Körper komplexe Kohlenhydrate, Ballaststoffe, B-Vitamine, Zink, Magnesium und Eisen.
  • Schokolade und Datteln: enthalten Tryptophan.
  • Rosmarintee: Ein Teelöffel mit 200 ml Wasser übergossen, weckt morgens und tagsüber die Lebensgeister ohne nachts den Schlaf zu rauben.
  • Linsen und Kichererbsen: Kurbeln die Produktion von Serotonin im Körper an, das in das Schlafhormon Melatonin umgewandelt wird.
  • Hopfen: Lässt leichter in den Schlaf finden. 1 Esslöffel Kraut mit 200 ml heißem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen.

Außerdem wichtig:

Nehmen Sie sich Muße für die Planung des Speisezettels und sorgen Sie stets für eine entspannte Atmosphäre bei Tisch. Wenn die Stresssituationen in Ihrem Leben Überhand nehmen, können auch natürliche Präparate helfen, wieder mehr Ruhe in Ihr Leben zu bringen. Neurexan®  hilft schnell und zuverlässig gegen nervöse Unruhe und  Schlafstörungen. Fragen Sie einfach in Ihrer Apotheke nach.

Stress vermeiden – soweit es geht

„Mach dir keinen Stress“, das ist immer leichter gesagt als getan. Und doch wäre es das Beste, um stressbedingte Erkrankungen zu verhindern. Die Liste der Dinge, die wir erledigen müssen, kann häufig nicht einfach verändert werden. Was wir allerdings verändern können, sind die eigene Einstellung und der überhöhte Anspruch an uns selbst.

Stressoren abbauen - Stresstagebuch schreiben

Stress-Tagebuch

Dazu müssen wir uns erst einmal bewusst machen, was uns konkret stresst, und diese Situationen nach Möglichkeit ändern bzw. unsere Einstellung dazu überdenken.

Bewährt hat sich das Führen eines Stresstagebuches, indem wir eine Zeitlang aufschreiben, welche täglichen Ereignisse unseren Alltag belasten, was sie bei uns auslösen und wie wir sie in Zukunft vermeiden können. Dadurch versetzen wir uns aktiv in die Lage, die Stressoren entweder zu eliminieren oder sie entspannter anzugehen.

Es gibt im Internet zahlreiche Vordrucke für Stresstagebücher inkl. Auswertungsvorschlägen zum Download. Leicht kann man sich jedoch auch selbst ein Notizbuch dafür anlegen.

Ein Stresstagebuch könnte beispielsweise so aussehen

Erkennen und reduzieren Sie Stress

  • Ziele auflisten
    Was will ich erreichen? Was ist mir wirklich wichtig? Worauf kann ich nicht verzichten? Um die eigenen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren, sollte man sie hin und wieder aufschreiben. Einmal im Vierteljahr ziehen Sie dann am besten Bilanz: Sieht mein Leben so aus, wie ich mir es vorgenommen habe? Habe ich die Ziele noch im Blick?
  • Nicht alles gleichzeitig
    Wir sind wesentlich langsamer und machen mehr Fehler, wenn wir ständig zwischen Tätigkeiten hin und her switchen. Besser ist es, eine Sache konzentriert zu erledigen und sich nicht ablenken zu lassen. Schalten Sie Störreize aus, es muss nicht ständig das Radio laufen. Deaktivieren Sie Pop-Up-Nachrichten an Ihrem Computer, schalten Sie das Handy aus.
  • Nicht „Always on“
    Smartphones und mobile Internetnutzung sind zum festen Bestandteil des Alltags vieler Menschen geworden. Doch ständig erreichbar, ständig verfügbar sein? Das führt zu „digitalem Stress“. Man sollte kritisch hinterfragen, was man eigentlich versäumt, wenn man nicht ständig online ist. Also einfach mal „abschalten“.
  • Arbeitstage abschließen
    Die Verschmelzung von Arbeits- und Privatleben macht vielen zu schaffen. Von manchen Arbeitgebern wird dies dennoch verlangt, und auch die meisten Selbstständigen können ein Lied davon singen. Versuchen Sie dennoch, nach der Arbeit abzuschalten und den Job nicht mit nach Hause zu nehmen.
  • Auch Ihr Tag hat nur 24 Stunden
    Man neigt dazu, seinen Tag viel zu voll zu packen und ist dann am Abend enttäuscht, dass man nicht alles geschafft hat. Erstellen Sie sich realistische Tagespläne, die auch zu schaffen sind. Kategorisieren Sie Ihre Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit und berücksichtigen Sie für die Zeitplanung Ihre Leistungskurve. Wer mittags sein Leistungstief hat, legt in diese Zeit eben Arbeiten, die nicht die volle Konzentrationsfähigkeit benötigen. Es empfiehlt sich, eine – innere Distanz zu den alltäglichen Aufgaben aufzubauen, die Realität zu akzeptieren und nicht seine eigenen Vorstellungen und Erwartungen zum Maßstab zu machen.
  • Aufgaben delegieren und auch mal NEIN sagen
    Man muss nicht alles selbst machen. Delegieren Sie Aufgaben an Arbeitskollegen und fordern Sie Familienmitglieder zur Hilfe im Haushalt auf. Besprechen Sie mit Ihrem Chef Ihr Arbeitspensum und setzen mit ihm gemeinsam Prioritäten. Und der lieben Verwandten, die Ihnen mal wieder die Organisation des Familientreffens aufdrücken will, „weil Du das am besten kannst“, dürfen Sie gerne „Nein, diesmal nicht!“ antworten.
  • Pausen auch wirklich zur Entspannung nutzen
    Auch wenn gerade viel Arbeit anliegt, Pausen müssen sein. Aber nutzen Sie die Pausen auch wirklich zur Entspannung. Ein kurzer Spaziergang um den Block in der Mittagspause ist erholsamer als der Bürotratsch in der Raucherecke.
  • Aktive Freizeit – aber nicht komplett verplant
    Zu den beliebtesten Entspannungsmethoden der Deutschen gehört die Ausübung eines Hobbys und das ehrenamtliche Engagement. Entspannung und Wertschätzung beim Einsatz für andere kann sehr erfüllend sein. Aber Vorsicht: Auch hier droht schon wieder die Stressfalle. Lassen Sie sich von Hobby oder Verein nicht derart vereinnahmen, dass keine Zeit mehr für Sie selbst bleibt. Denn das muss auch mal drin sein – einfach mal gemütlich faulenzen.

Auch interessant für Sie

Yoga – mehr als Entspannung

In den letzten Jahrzehnten erfreute sich Yoga einer so großen Beliebtheit, dass mittlerweile jeder die Entspannungsmethode kennt. Mehr als fünf …

weiterlesen

Entspannt bleiben dank Überblick

Sie kennen es, manchmal weiß man nicht wo einem der Kopf steht. Unerledigte Dinge häufen sich – das schiere Chaos. …

weiterlesen

Die Macht der Farben

Menschen verarbeiten Farbinformationen – jede Farbe hat eine eigene Symbolkraft und Wirkung auf uns. Je nach Farbe wird eine andere Reaktion ausgelöst. Was wirkt beruhigend, bei Stress oder beeinflusst unsere Stimmung?

weiterlesen